Sechelt Inlet

Weiter gings, bei Traumwetter, zum Sechelt Inlet. Nicht nur das Wetter war traumhaft, auch die kleinen Marinas und Ankerplätze. Am Steg vor dem Restaurant und Pub machten wir fest. Heute, am Sonntag, spiele hier eine Band. Bei flotten Klängen ließen wir uns das Bier schmecken und genossen die Sonne auf der Terrasse.
Am Abend legten wir uns hier vor Anker.

Campbell River

Zur passenden Zeit (Sleek) fuhren wir duch die Seymour Narrows, um nach Campbell River, in den Hafen FishermannŽs Wharf, zu kommen. Hier sind wir mit Nicole und Timo ,die hier ihr Schiff liegen haben, verabredet. Freudiges Wiedersehen, wir haben uns seit Hawaii nicht gesehen.
Wir verbrachten mit ihnen ein paar sehr schöne Tage, füllten unsere Vorräte auf, denn sie hatten ein Auto und so viel der Einkauf nicht schwer.

Blind Channel

Heute macht es keinen Spaß unterwegs zu sein, es regnet ununterbrochen. Am späten Nachmittag erreichen wir die Marina Blind Channel. Nur noch alles dicht machen, Heizung an und den Abend im trockenen genießen. Der nächste Tag sieht ganz anderes aus, die Sonne lacht. Also raus und die Umgebung erkunden. Es soll zwei Trails geben, aber zwischen kleinem Strand und Waldrand mit etwas Wiese, steht das Wasser knöcheltief. Wir versuchen es, ein wenig trockenen Fußes voran zu kommen, aber wir geben auf (nur mit Gummistiefel möglich) und wir gehen zurück zum Schiff. Dort angekommen, sehen wir, wo wir noch vor ein paar Minuten waren, am Strand einen Schwarzbären. Er wollte wohl auch ein paar Sonnenstrahlen mitbekommen. Also schnell ein paar Fotos machen, da er sich richtig in Pose stellte. Leute von der Marina kamen und vertrieben ihn dann mit lautem gehupe.
Auch hier sind die Stege leer, der Sommer ist vorbei, allerdings die Liegeplatzgebühr ist noch, ziemlich happig.

Port Mc Neill

Heute gehts ein Stückchen weiter zum nächsten Hafen, nach Port Mc Neill. Ein neuerer Hafen, mit noch einem neueren Steg, an dem wir dannn festmachten. Hinter dem Hafen liegt ein nettes Örtchen mit einer Einkaufsmall und preiswerten Supermärkten, alles in unmittelbarer Nähe.
Da die Saison zu Ende geht, ist der Preis ab 15. Sept. auf 50 Cent pro Fuß (Schiffslänge) reduziert worden.

Port Hardy

Nachdem wir Cape Caution gerundet hatten, fuhren wir in die Queen Charlotte Strait. Recht unangenehmes Wetter, die ganze Zeit Nebel. Kurz vor Blunden Harbor überquerten wir die Queen Charlotte Strait, zwei Cruising Linern mußten wir noch die Vorfahrt geben, aber dann sahen wir über der Bucht von Port Hardy blauen Himmel. Das war unser Ziel und wir konnten endlich dem Nebel entkommen.
Die kleine Marina hier, war nicht mehr die Beste, alles schon etwas renovierungsbedürftig. Aber eine nette Umgebung, nette Trails, die wir dann gelaufen sind, zum Quatse River. Auf diesem Weg haben wir auch unseren ersten Bären gesehen, mitten auf dem Weg, ein Stückchen vor uns. Wir haben dann den Rückzug angetreten und der Bär auch, er verschwand im Wald.

Shearwater

In der Nähe von Bella Bella ist der kleine Hafen  Shearwater, hier machen wir längsseits am Steg fest. Mehrere Tage waren wir unterwegs und wegen stürmischen Wetters mußten wir in mancher Bucht vor Anker bleiben und erst wenn es ruhiger war, konnten wir wieder weiter.
Ein sehr belebter Hafen, Fischerboot, Motorboote und Segelboote vereint am Steg, mit viel Kommunikation untereinander. Ein sehr netter Hafenmeister, der uns über das “Wo, was und wie” unterrichtete und am Steg traf man sich immer zu einem Pläuschchen. Auch gehörte zum Hafen ein Restaurant, lecker Hamburger gab es da und wurde auch von Lokals besucht.

Prince Rupert

Weiter suedl. gehts nach Prince Rupert, eine zweitages Tour. Die Nacht verbringen wir in einer Ankerbucht auf Dundas Island und kommen am Nachmittag dann in Prince Rupert an. Der Hafen ist ziemlich voll und kein Liegeplatz. Ist aber kein Problem, wir konnen an der Caledonia, die wir hier wiedertreffen wollen, laengsseits gehen. Hatten uns seit Hawaii nicht gesehen und freuten uns ueber das Wiedertreffen. Prince Rupert ist ein Oertchen, um noch mal Vorraete aufzufuellen, manches ist hier preiswerter, als in USA. Bei Sachen rund ums Schiff, wird man hier auch oft fuendig.
Im Visitor Center hatten wir guten WIFI Empfang, denn im Hafen(Rushbrook) gab es kein Internet.
Eine nette kleine Brauerei ist hier mitten im Stadtzentrum, ganz urig, da waren wir mit den zwei von der Caledonia zum Sundowner.

Ketchikan

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Im Nordhafen von Ketchikan machen wir fest. Bis zur Stadt von hier aus, ist es noch eine halbe Stunde zu laufen, aber Bewegung brauchen wir, da wir viel auf dem Schiff hocken, wenn wir durch die Fjorde fahren. Mehrere Cruising Liner machen hier in Ketchikan einen Stopp und dementsprechend voll ist auch das Staedtchen, wenn sie da sind. Ein Juwelier am anderen und auch die Geschaefte mit den “Alaska” Souveniers,geben sich hier die Hand. Erst gegen Abend, wenn die Cruising Liner weiterfahren, wird es ruhig, die Geschaefte schliessen und in einer netten Kneipe am Anlegesteg, kann man mit den Lokals, den Sundowner geniessen.
Rund um den Thomas Basin befindet sich die Altstadt. Hier ist ein Fluss, wo die Lachse zum laichen hinaufschwimmen. Es wimmelt im Wasser nur so. Aber auch etliche haben schon gelaicht und kommen wieder hier an und sterben, wie man an den vielen toten Lachen am Ufer, aber teilweise auch im Fluss sehen kann.

Meyers Chuck

Auf dem Weg nach Ketchikan, eine nette Ankerburcht mit Steg zum Anlegen. Haben hier in Meyers Chuck noch ein Plaetzchen frei am Steg und bei herrlichen Sonnenschein machen wir einen kleiner Abendspatziergang durch die Umgebung.

Petersburg

Superschönes Städtchen ist Petersburg, mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Berge, wenn man schönes Wetter hat, so wie wir. Die Häfen, wir waren im Nordharbor, sind fast ausschließlich von Fischerbooten in allen Größen belegt. Hier herrscht reges Treiben und viel Kommunikation. Im Hafen sind auch Fischräuchereien und Fischfabriken beheimatet. Oft riecht’s hier nach Geräuchertem….

Auf dem Berg ist ein goesserer Supermarkt und im Staedchen 2 kleinere, sowie Hardware Shops, man bekommt hier schon recht viel. Den Trail zum Sandy Beach Park sind wir gelaufen. Hier ist etwas Strand mit vielen Blockhuetten und Ausruestungen zum Grillen.
Das Wetter war so schön, hier in Alaska, kurzärmlig und Sandalen ohne dicke Socken, konnte man tragen.
Eine preiswerte und gute Laundry direkt am Hafen gab es, nur WIFI im Hafen gab es nicht!!!